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Igel in Händen

Ein stacheliger Gast in der 2a

Am Dienstag, den 11. November 2025, erlebten wir in der Klasse 2a einen ganz besonderen Schultag, der uns alle – Kinder und Lehrerin – gleichermaßen in seinen Bann zog. Unser Klassenzimmer bekam Besuch von einem winzigen, stacheligen Gast: einem Baby-Igel, kaum schwerer als ein Päckchen Butter!

Die Aufregung der Kinder war groß und auch der kleine Igel war natürlich sehr aufgeregt, aber er beruhigte sich schnell in den sicheren Händen von Frau Schäck-Wührl, die ihn zu uns brachte. 

Vorsichtige Begegnung im Sitzkreis

Wir versammelten uns im großen Sitzkreis und die Kinder bewiesen unglaubliche Geduld und Sensibilität. Um den kleinen Kerl nicht zu erschrecken, waren wir ganz still und vorsichtig. Die Schülerinnen und Schüler durften den Igel aus der Nähe betrachten und beobachten, wie er aussieht und sich bewegt. Für viele war es die erste Gelegenheit, ein so junges Wildtier in aller Ruhe und ohne Gefahr zu sehen.

Frau Schäck-Wührl erzählte uns dann die rührende Geschichte, wie sie den Igel auf der Straße gefunden hatte. Da er voller Flöhe war und dringend Hilfe brauchte, kümmert sie sich nun gemeinsam mit ihrer Tochter Rosina hingebungsvoll um die kleine „halbe Portion“. 

Das Zuhause auf Zeit

Der Plan ist klar: Der kleine Igel wird von Frau Schäck-Wührl und Rosina so lange liebevoll gepflegt und gefüttert, bis er genug Gewicht zugenommen hat. Nur so kann er im Frühjahr wieder in der freien Natur selbstständig überleben. Im Klassenzimmer nutzten wir die Gelegenheit, um über die Lebensweise von Igeln zu sprechen und zu lernen, wie wichtig es ist, diese nützlichen Gartentiere zu schützen. 

Die Kinder hatten unzählige Fragen: „Was frisst er am liebsten?“, „Wie spitz sind seine Stacheln?“, „Schläft er jetzt schon?“. All diese Fragen wurden geduldig und ausführlich beantwortet, was den Besuch zu einer wunderbaren Heimat- und Sachunterrichtstunde machte. 

Es war eine lehrreiche, spannende und sehr herzerwärmende Begegnung, die uns allen gezeigt hat, wie wichtig es ist, sich für die schwächsten Lebewesen einzusetzen. Wir drücken unserem kleinen Gast fest die Daumen, dass er schnell groß und stark wird!

                                                                                                                                                                                                  Klasse 2a und Frau Sax

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